Archiv des Monats Mai, 2011

Aktuelle Jahreszahl im Copyright mit TypoScript generieren

Auf nahezu jeder Website im Netz findet man inzwischen einen Copyright-Vermerk im Footer. Dieser sieht dann zum Beispiel so aus:

© 2011 Flagbit.

Dabei wird der Vermerk meist statisch erzeugt. Um korrekt zu sein, müsste dieser Wert nun jedes Jahr angepasst werden, was aber leider von zu vielen Webseitenbetreibern vergessen wird. Deswegen ist es besser, den Wert automatisch generieren zu lassen. Dies ist glücklicherweise mit dem Einsatz von ein wengig TypoScript sehr einfach möglich.

Um die oben gezeigte Copyright-Zeile zu automatisieren, reicht bereits dieses kleine TypoScript-Snipped:


lib.copyright = TEXT
lib.copyright {
data = date:U
strftime = %Y
noTrimWrap = |© | Flagbit|
}

Damit wird die Copyright-Zeile in Zukunft automatisch angepasst. Man kann den Jahreswechsel also nicht mehr verschlafen und spart dabei gleichzeitig wertvolle Zeit.

Neue t3n mit Flagbit Performance-Tipps für Magento

Seit dieser Woche ist die neue t3n Nr. 24 erhältlich. Mit dem Thema „Social Business“ treten diesmal vor allem Themen rund um die Social Community Facebook in den Vordergrund und bestätigen den Trend der Meet Magento, bei der das Thema Facebook-Commerce ebenfalls bereits sehr stark diskutiert wurde. Interessant ist auch der Artikel von Alexander Steireif vom Magento– und Contao-Dienstleister, der einen Vergleich zwischen Google AdWords und Facebook Ads durchführt. Außerdem ist vor allem für Agenturen und Entwickler der Überblick über verschiedene Quellen von köstlichem Kaffee besonders lesenswert – ein Must-Read. Sehr interessiert wurde intern auch der Start des kleinen Workshops über das Source Code Management System Git aufgenommen.

 

Endlich haben wir es auch mal wieder geschafft, einen eigenen Artikel zur Zeitung beizusteuern. Das Thema brannte uns schon lange unter den Nägeln und wird momentan ständig nachgefragt: Magento-Performance-Optimierung. Da man das nicht in fünf Zeilen abfrühstücken kann, haben wir ein wenig weiter ausgeholt und damit den inoffiziellen Titel „Längster t3n-Artikel aller Zeiten“ für uns beansprucht. :)

Dass das Thema aber trotzdem noch nicht zu Ende diskutiert ist, hat man am Andrang bei den Vorträgen der Meet Magento gesehen. Dementsprechend werden wir in nächster Zeit über weitere Features berichten. Ob das wieder in einer zukünftigen Ausgabe von t3n sein wird, wird man sehen müssen (Zielgruppe?). Wir werden euch aber auf alle Fälle hier auf dem Laufenden halten.

Lasst uns doch auch einfach wissen, was ihr von unserem Mammut-Artikel haltet und vor allem, welche Themen euch denn für zukünftige Publikationen interessieren würden.

P.S.: noch eine kurze Anfrage an das t3n-Redaktionsteam. Was muss eigentlich gemacht werden, dass mal wieder ein Technologie-Artikel auf der Titelseite erscheint oder wenigstens angeteasert wird? Wir wissen durchaus, dass diese trockene Materie derzeit nicht so sexy wie Social Media, Web 2.0-Trends oder die neuesten Entwicklungen bei google rüber kommt, dennoch ist es nach wie vor das tägliche Brot von uns Entwicklern und sollte daher unserer Meinung nach auch in einem Magazin wie der t3n wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.

Ist ein Wasserfallmodell im E-Commerce noch zeitgemäß?

Auf der Meet Magento hörte ich mir einen Vortrag zu einem erfolgreichen Projekt eines Magento-Partners an. Quint-Essenz: Es lebe das Wasserfallmodell. Aber ist das überhaupt noch zeitgemäß?

Was bedeutet das für ein Projekt? Das Wasserfall-Modell geht davon aus, dass ein Projekt linear und nicht-iterativ realisiert wird. Analyse, Entwurf, Realisierung, Einführung und Nutzung sind an sich einzelne konsekutive Phasen ohne direkte Überschneidungen.

Wasserfallmodel

Erweitertes Wasserfallmodell mit Rücksprungmöglichkeiten.
Quelle: Wikimedia Commons/Nux

Im Falle von E-Commerce-Projekten (mit Magento) hieße das: Man veranstaltet einen Kick-Off-Workshop, erstellt anschließend ein fachsprachliches Lastenheft, erstellt daraus ein technisches Pflichtenheft, um dieses schließlich in Magento zu realisieren. Anschließend wird getestet, dann der Shop live gestellt. Klingt an sich sehr solide.

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Meet Magento After Show Event

Der gestrige Tag ging vortragstechnisch relativ unspektakulär zu Ende. Die Diskussion über „Social Shopping oder Social Flopping“ war ganz interessant, aber die drei Protagonisten waren sich dann doch mehr oder weniger einig: Social Shopping wird ein Erfolg. Die Frage ist nur wie.

Anschließend folgten eine B2B-Fallstudie, die irgendwie zu tief im besagten Projekt war; das Ganze war relativ trocken. Besser wären allgemeine Erkenntnisse zu B2B-Projekten gewesen. Anschließend erklärte PayPal noch sein Multichannel-Vertriebsmodell, bei dem Benutzer sowohl mobil mit dem Handy, im Laden und im Online Shop über den eigenen PayPal Account einkaufen und bezahlen können.

Doch zu diesem Zeitpunkt waren die „alten Hasen“ der Meet Magento im Gedanken schon lange beim After Show Event in der Moritzbastei. Die Kollegen von SysEleven wissen eben, was sich wirklich zu sponsorn lohnt; daher waren Bier, Wein und alkoholfreie Getränke (inkl. Club Mate) für alle Gäste kostenlos. Vielen Dank dafür.

Die Gespräche am Abend waren auch wieder sehr angenehm – speziell auch mit unseren amerikanischen Freunden Scott Dahlgren und Bob Schwartz (Anm. der Red.: Ist mal irgendwem aufgefallen, dass Amerikaner in Deutschland immer versuchen, ihr deutsches Blut zu betonen, was sie noch einmal besonders mit Deutschland verbindet?). Ich bin mir sicher, dass wir irgendwoher noch Fotos auftreiben werden, damit diejenigen, die gern gekommen wären, auch wissen, was sie verpasst haben. :)

Neues Partnerprogramm bei Magento

Seit geraumer Zeit bietet Magento ein Partner-Programm an für Unternehmen, welche die Entwicklung von Magento vorantreiben sowie den Vertrieb und den Support der kommerziellen Enterprise Edition übernehmen. Flagbit war hier als Enterprise Partner engagiert.

Heimlich, still und leise hat Magento dieses (Solution) Partner-Programm nun wieder einmal überarbeitet. Statt Enterprise, Professional und Community Partnern gibt es nun Gold, Silver und Bronze Partner. Außerdem herrschen nun klare Regeln und Überwachungen bzgl. der Vorgaben an die verschiedenen Partner vor. Anbei findet ihr die neuen Partner-Logos; gerade das Gold-Partner-Logo hat bereits einiges an Kritik einstecken müssen – Magento versprach, hier noch einmal nachzulegen.

Aus unserer Sicht ist dieser Schritt zu begrüßen, weil die Zusammenhänge zwischen Partner Level und Magento Editionen doch zu stark miteinander zusammenhingen. Es erschien logisch, dass eine Enterprise Edition von einem Enterprise Partner bezogen werden muss, während ein Professional Partner nur die abgespeckte kommerzielle Version vertreibt. Dieser Missstand ist nun behoben. Auf der anderen Seite ist es aus unserer Sicht eher wichtig, dass eine Weiterentwicklung und Konzentration auf das Produkt stattfinden muss. Das Partnerprogramm ist schön und gut, aber wir haben bisher wichtigere Probleme, die auf eine Lösung warten.

Meet Magento: Und halbjährlich grüßt das Leipziger Murmeltier

Junge, Junge. Schon wieder ist ein halbes Jahr rum. Die nächste Meet Magento ist da. Wir sind diesmal mit Jörg, David, Patrick und Michael (mir) dabei.

David und Michael Meet MagentoGestern Abend war bereits das Pre-Conference Isotonic Event im Spizz. Leider kam unser Zug erst 23:15 Uhr an, und so konnten wir nach einem Umweg über das Hotel erst um 23:45 Uhr im Spizz auftauchen. Zirka 20 Personen fanden wir da noch vor, perfekt für erste Gespräche unter Experten. Gerüchten zufolge waren es vorher fast 50 gewesen, aber wer zu Mitternacht nicht mehr im Lokal ist, war genau genommen gar nicht da.

Die Keynote heute morgen haben wir trotzdem noch geschafft. Das obligatorische Video von Magento war diesmal nicht so stark fremdschäm-intensiv. Roy Rubin grüßte gewohnt fröhlich aus den Magento Headquarters in LA, weil momentan so viel geht, dass die Zeit für eine Provinz-Veranstaltung in Old Europe nicht mehr ausreichte. Trotzdem muss man mal offen zugestehen, dass die eine oder andere Entwicklung bei Magento doch in die richtige Richtung zu gehen scheint.

Danach gab es einige Minuten der netten Unterhaltungen auf den Fluren, bevor wir nun die Herausforderungen von Magento im Enterprise E-Commerce-Umfeld behandeln. Herr Moritz Koch von next commerce (Sinner-Schrader Gruppe) spricht durchaus schlüssig über technische und organisatorische Problematiken von Magento-Projekten bei Projekten in sehr großen Skalenbereichen. Dabei stellt er auch die Frage, ob Magento überhaupt geeignet ist, für derartige Projekte als Plattform genutzt zu werden. Die Antwort: „Wir glauben schon.“ Kategorie: Hörenswert.

Facebook Like Box Integration in Magento

Mittlerweile dürfte so ziemlich jeder mit dem Begriff Facebook etwas anfangen können. Bei der rasanten Verbreitung des Social Networks online sowie offline ist das ja auch kein Wunder. Bei einem bekannten Modelabel, bei dem übrigens keinen Verkäufer sondern nur „Storemodels“ arbeiten, wird man z. B. mit den Worten „See you on Facebook“ verabschiedet.

Und auch sonst versuchen immer mehr Unternehmen Facebook in ihre Marketingstrategie zu integrieren. Warum auch nicht? Facebook liegt voll im Trend.

Vor allem im Onlinegeschäft liegen die Vorteile auf der Hand. Wo sonst, wenn nicht bei Facebook, kann ich mit wenig Aufwand eine so große Masse an potenziellen Kunden gewinnen. Meist muss nur wenig Zeit investiert werden, um auf Facebook aktiv Marketing zu betreiben.

Deshalb wollen wir in diesem Beitrag die Integration einer Facebook Like Box in Magento erläutern. Dazu gehen wir auf folgende Seite: http://developers.facebook.com/docs/plugins/.

facebook developer

In dieser Übersicht findet man natürlich auch jede Menge weiterer „Social Plugins“ von Facebook.

Klicken wir also in unserem Fall auf die Option Like Box. Die folgende Seite dürfte dann eigentlich fast für sich selbst sprechen. Wir gehen davon aus, dass bereits eine eigene Fanpage unter Facebook besteht.

  1. Facebook Page URL
    Hier wird die URL der Facebook-Fanpage eingetragen. In unserem Fall http://www.facebook.com/pages/Flagbit/262779171639
  2. Width
    Bestimmt die Breite der Box. Die Höhe der Box können wir hier nicht wählen. Diesen Parameter können wir aber später händisch ändern.
  3. Color Scheme
    Wir können hier aus zwei Varianten auswählen: 

    1. light: Für hellere Shop-Layouts
    2. dark: Für eher dunklere Shop-Layouts
  4. Show Faces
    Zeigt die Profilbilder meiner Fans an.
  5. Stream
    Zeigt die letzten Einträge auf unserer Fanpage-Pinnwand an
  6. Header
    Ein- und Ausschalten der „Find us on Facebook“ Überschrift.
  7. In unserem Fall haben wir folgende Einstellungen gewählt: Width=300, Color Scheme=light, Show Faces=no, Stream=no, Header=no;

    Über „Get Code“ erhalten wir unser Code-Snippet zur Einbindung in unseren Shop.

    Es stehen 2 Formate zur Verfügung.

    1. iframe
    2. XFBML

    Um die XFBML-Variante einsetzen zu können, muss Facebook mein Konto bestätigen. Das kann ich entweder über die Eingabe meiner Mobilfunknummer(Key wird per SMS geschickt) oder über die Eingabe meiner Kreditkartendaten tun.
    Da ich keinen Sinn darin sehe, für unser kleines Tutorial Facebook eine der beiden Informationen zur Verfügung zu stellen, machen wir mit der iframe-Variante weiter.
    Zusätzliche Features durch die Verwendung von XFBML wie beispielsweise beim Like-Button, sind mir bei der Like Box nicht bekannt.

    Wir kopieren uns also das iframe-Code-Snippet in die Zwischenablage und wechseln in unser Magento Backend. Unter CMS → Statische Blöcke legen wir uns einen neuen Block mit dem Titel Facebook-LikeBox und dem Seitenbeizeichner facebook-likebox an.
    Wir schalten den Inhaltseditor aus und fügen unser Code-Snippet ein. Alternativ können wir ein div-Tag für Formatierungen sowie eine eigenen Headline drum herum packen.
    Der Inhalt könnte wie folgt aussehen:

    Join on Facebook

    Hier haben wir nun noch die Möglichkeit den height-Parameter anzupassen, um die Box in der Höhe zu verändern.

    Tipp: Den Code in einer Datei zwischenspeichern, um später Änderungen durchführen zu können. Wenn ich nämlich den Editor in Magento erneut öffne, ist mein iframe weg!

    Die Box kann nun frei im Layout platziert werden. Da wir unsere Like Box im Footer unterbringen wollen, öffnen wir die page.xml unter app/design/frontend/meinTemplate/default/layout/page.xml.
    Ab ca. Zeile 101 finden wir unseren Footer-Blog. Diesen erweitern wir nun um folgende Zeilen:

    
                facebook_likebox
    

    Datei speichern, ggf. Cache leeren und die Arbeit bewundern.

    !!! KLICK !!!  -> facebook likebox flagbit

Cronjob-Verwaltung für Magento

Wer schonmal mit Cronjobs in Magento gearbeitet hat weiß, dass es nicht gerade leicht ist sich einen Überblick über die ausgeführten und geplanten Jobs zu verschaffen. Das Debugging ist auch nicht leicht, weil man immer wieder auf den Scheduler warten muss.

Abhilfe schafft hier die Cron-Scheduler-Extension von Fabrizio Branca. Eine klare Oberfläche bietet eine Übersicht und erlaubt das aktivieren und deaktivieren einzelner Jobs. Außerdem gibt es eine CLI um Jobs auch direkt von der Kommandozeile starten zu können.

Magento Backend: Übersicht über verfügbare Jobs

Magento Backend: Übersicht über verfügbare Jobs

Flagbit ist Platinum Member der TYPO3 Association

Im April hat Flagbit den Platinum Member Status bei der TYPO3 Association erhalten. Mit der nun verstärkten Partnerschaft und Unterstützung unterstreichen wir unsere Absicht, auch in Zukunft aktiv an der ständigen Weiterentwicklung von TYPO3 mitzuwirken. Die TYPO3 Association als Zusammenschluss von Mitgliedern und Sponsoren hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Weiterentwicklung des CMS voranzutreiben und eine Plattform für Diskussionen und Absprachen rund um TYPO3 zu bieten. Mit dem Platinum Member Status erreicht Flagbit nun die höchste Stufe der Partnerschaft, die sonst nur vier weitere Dienstleister innehaben.

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