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8 Tipps für mehr Erfolg im Mobile Commerce

Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter. Mal eben beim Warten an der Bushaltestelle den Wetterbericht gecheckt oder im Café um die Ecke vor dem Stück Kuchen ein Paar neue Sandalen bestellt. Das mobile Endgerät eröffnet alle Möglichkeiten der Internetnutzung für unterwegs. Da scheint es nur logisch, dass es heutzutage fast unmöglich ist dem Mobile Commerce aus dem Weg zu gehen. Dies stellt Shopbetreiber von heute vor neue Herausforderungen. Es reicht nicht aus den Onlineshop in mobiler Version nur zur Verfügung zu stellen. Mobile Commerce erfordert mittlerweile eine eigene mobile Strategie, welche auf die verschiedenen Szenarien des mobilen Einkaufens reagiert und das neuartige Einkaufserlebnis in jeglicher Weise unterstützt.

Doch was ist zu beachten um als Shopbetreiber den eigenen Onlineshop auch für die mobile Nutzung zu optimieren?

Folgende Tipps können dabei eine entscheidende Stütze sein:

1. Weiterleitung

Sorgen Sie dafür, dass der Nutzer beim Aufruf Ihrer Website auch auf die für ihn und sein mobiles Endgerät zugeschnittene Version weitergeleitet wird. Es nützt Ihnen wenig, wenn der Nutzer Sie zwar mobil erreichen aber den Shop nicht optimal nutzen kann. Um das zu verhindern, sollten Sie Ihre Seite mit verschiedenen Endgeräten und mobilen Betriebssystemen (Android, iOS, Windows, etc.)  aufrufen und die verschiedenen Funktionen testen.

2. Wiedererkennung

Gestalten Sie Ihren Onlineshop in einem wiedererkennbaren Design. Praktisch ist dabei auch die Nutzung von „Responsive Webdesign“. Dieses ermöglicht es Funktion, Design und Inhalt Ihrer Webseite der individuellen Bildschirmauflösung des Endgerätes anzupassen. Das verhindert vor allem, dass Ihr Besucher die Seite aufgrund von falscher Darstellung oder Unleserlichkeit frühzeitig  verlässt.

3. Navigation

Damit der Nutzer sich auch in Ihrem Shop zurechtfindet sollten Sie ihm eine einfache Navigation bieten. Dabei ist es wichtig die Menüführung übersichtlich zu strukturieren und sie schnell auffindbar und abrufbar zu platzieren. Die einzelnen Menüpunkte sollten so weit wie möglich auf den kleinen Raum reduziert werden. Die Suchfunktion sollte auffällig in den Vordergrund gesetzt werden und durch Autovervollständigung und Filter ergänzt werden. Verwenden Sie bei der Beschreibung der Navigationspunkte möglichst leicht verständliche Begriffe und geben Sie dem Nutzer jederzeit die Möglichkeit auf die Startseite zurückzukehren.

4. Benutzerfreundlichkeit

Das Smartphone bietet Ihrem Nutzer ein Zehntel des Bildschirms eines Desktop-PCs. Folglich sollte dieser geringe Platz so ausgefüllt werden, dass der Nutzer Ihren Shop ohne Schwierigkeiten bedienen kann. Daher sollten Sie große und gut lesbare Buttons platzieren um Ihrem Besucher das Zoomen zu ersparen. Dies gilt nicht nur für Call-to-Action Buttons, sondern auch für das allgemeine Navigationsmenü.

5. Bildeinsatz

Bilder erleichtern es Ihnen dem Kunden Ihre Produkte interessant zu machen. Dabei sollten Sie allerdings darauf achten,  dass diese möglichst im Vollbild dargestellt werden. Stellen Sie Ihr Produkt am besten in verschiedenen Blickwinkeln dar um Ihrem Kunden einen 3D Eindruck zu vermitteln. Dies lässt sich zum Beispiel durch eine kleine Fotostrecke erreichen, bei der der Nutzer zwischen den verschiedenen Vollbildansichten wechseln kann.

6. Ladezeit

Smartphonenutzer von heute sind es gewohnt, dass eine Seite innerhalb weniger Sekunden vollständig geladen ist. Alles was darüber hinausgeht führt schnell zu Frustration. Versuchen Sie also die Ladegeschwindigkeit niedrig zu halten indem Sie Bilder und Grafiken in ihrer Auflösung und Größe reduzieren, ohne dabei das Nutzererlebnis gegenüber der normalen Webseite zu verringern.

7. Kaufabschluss

Auch bei der Kaufabwicklung wünschen sich die Nutzer eine einfache und schnelle Bedienbarkeit. Vermeiden Sie also Eingabemasken in denen Sie zu viele einzelne Informationen abfragen, sondern nutzen Sie Drittanbieter um diese schneller auszufüllen. Verzichten Sie auf Registrierungspflicht, um den Kaufabschluss nicht unnötig zu verlangsamen. Des Weiteren sollten Sie eine Click-to-Call Option einbauen um komplexere Angebote erklären zu können. Die Möglichkeit der Sofortzahlung vermeidet zusätzlich unnötige Zwischenschritte.

8. Datenschutz

Viele Smartphonenutzer sind noch unsicher, was die Engabe von persönlichen Daten über ihr mobiles Endgerät angeht. Machen Sie es ihnen daher so einfach wie möglich und bieten Sie einfache und schnelle Zahlungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Paypal an, welche ein niedrigeres Sicherheitsrisiko darstellen und auch die Möglichkeit von Eingabefehlern minimieren.

Mobile Commerce ist nicht nur vorübergehend, sondern wird auch in Zukunft einen einflussreichen Bestandteil des E-Commerce ausmachen. Darum ist es als Shopbetreiber wichtig sich mit dem Thema kontinuierlich auseinander zu setzen und Trends sowie Entwicklungen zu verfolgen um die eigene mobile Strategie darauf auszurichten. Durch ein richtiges Konzept und eine stetige Verbesserung und Planung können Shopbetreiber ihren mobilen Online Store dem Kunden auch auf lange Sicht schmackhaft machen.

Vanessa Steinmetz
Vanessa Steinmetz
Vanessa Steinmetz ist PR-Managerin im Marketing der Flagbit GmbH & Co. KG. Sie ist zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, Eventorganisation, Social Media und alle anfallenden redaktionellen Aufgaben im Bereich Online Marketing.

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