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Beacons – Die heimlichen Helfer der Webseitenbetreiber

Wir alle kennen Cookies, die uns eine Vielzahl von Informationen über unsere Kunden und Interessenten unserer Seiten, Produkte und Dienstleistungen liefern – doch was sind eigentlich diese sogenannten „Beacons“, von denen gerade immer mehr Entwickler und Marketer sprechen?

Wir klären, was sie sind, wofür sie genutzt werden und welche Vorteile sie mit sich bringen.

Klein, unsichtbar und äußerst effektiv

Wörtlich gesehen ist ein Beacon eine Art Leuchtsignal oder Signalfeuer, im Prinzip markiert es also etwas. Im Webcontext betrachtet, handelt es sich dabei um eine transparente Grafik, ein Pixel-Tag, meist nicht größer als 1 Pixel x 1 Pixel, welche auf Webseiten und in Emails platziert wird, um – im Gegensatz zu Cookies – für den Kunden unbemerkt mehr Informationen über ihn und sein Verhalten zu sammeln und zu übermitteln. Es erfasst die einzelnen Schritte, die er auf der entsprechenden Seite bzw. in der Email tätigt und ist somit eine Art verstecktes Tracking und Monitoring.

Doch nicht nur das Verhalten online wird erfasst. Mithilfe der Tracking-Funktion von Beacons ist es möglich, dem Kunden selbst im Einzelhandel zu folgen. Und das eröffnet den Werbetreibenden ganz neue Möglichkeiten.

Einzelhandel 2.0 – Vom Shoppingprofil des Verbrauchers

Wie so oft ist Apple hier einer der Vorreiter: Sie nutzen Beacons dafür, den Kunden, sobald er einen Store betritt, via Mobilgerät Informationen über den Store und die Produkte zur Verfügung zu stellen, die sich in seiner unmittelbaren Nähe befinden.

Ein ähnliches Prinzip lässt sich in Museen anwenden, denn hier besteht die Möglichkeit, dem Besucher zusätzliche Texte, Bilder und Videos zu bestimmten Ausstellungsstücken zur Verfügung zu stellen.

Beacons – Die kleinen Alltagshelden

Bisher größtenteils nur Vision, aber durchaus umsetzbar ist der Gedanke, mit Hilfe der Beacons sicherer und problemloser Geld abzuheben. Man stelle sich einfach vor, der Automat erkennt das Smartphone und erlaubt es, den PIN bequem darüber einzugeben, um das Geld direkt abzuheben. Damit wäre vor allem das Thema Geldautomaten-„Skimming“ Geschichte.

Auch wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, wird Beacons lieben. Diese kleinen Helfer erkennen, die Route, auf der man sich bewegt und ziehen einem automatisch und bargeldlos ein Fahrtticket. Hinterlegt werden muss lediglich ein Kreditkarte, ein PayPal- oder ein Girokonto.

Fazit:

Beacons sind nützliche Helfer in jeder Lebenslage und das nicht nur für große Händler und Unternehmen, sondern auch für jeden, der offen für neue Wege ist. Natürlich steht auch hier wie bei so vielen Dingen die Frage nach Datensicherheit und dem gläsernen Menschen im Raum, jedoch kann jeder für sich selbst entscheiden, ob er diese Möglichkeit in Zukunft nutzen möchte.

Genutzte Quellen:
http://www.allaboutcookies.org/faqs/beacons.html
http://www.webopedia.com/TERM/W/Web_beacon.html
http://onlinemarketing.de/news/beacons-unsichtbaren-allzweckwaffen
Bildquelle: Shutterstock

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