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Dennis Herzberger als Mobile Commerce Experte beim 21. E-Commerce Forum

Am 25.06.15 findet das 21. E-Commerce Forum bei Flagbit statt. Damit Ihr einen Vorgeschmack bekommt, stellen wir euch heute unseren Referenten Dennis Herzberger, Senior Conversion Consultant bei Web Arts, vor.

Dennis Herzberger – Senior Conversion Consultant bei Web Arts

Flagbit: Guten Tag Herr Herzberger :) Stellen Sie sich bitte kurz vor: Wie sind Sie in die digitale Branche gekommen?

Dennis Herzberger: Im Grunde bin ich mit Computern aufgewachsen, wenn auch sehr alten und langsamen. 😉

Nach meiner Ausbildung zum Fachinformatiker wollte ich tiefer in das Thema „Medien“ einsteigen. Mein  Interesse lag hier in der digitalen Gestaltung. Gegen Ende des Studiums zum Medieninformatiker merkte ich in einem Kurs, dass ich verstehen möchte, welche Motivation die Menschen haben, wenn sie eine Webseite besuchen. Die Arbeit mit dem EyeTracker, einem Monitor der aufzeichnet wo der Proband hinschaut, war der erste Schritt in die Richtung: „Ja, das will ich machen.“

Flagbit: Wann hatten Sie die ersten Berührungspunkte mit dem Thema „Mobile Commerce“? Welche Gründe gibt es, dass Sie sich unter anderem auf dieses Thema spezialisiert haben?

Dennis Herzberger: Das erste mal bin ich mit dem Thema Mobile Commerce im Jahr 2011 in Kontakt gekommen. Hier führte ich die Studien zu meiner Bachelor These bei Web Arts durch. Das Thema habe ich zusammen mit meinem damaligen Mentor André Morys ausgewählt. Die Studien und Ergebnisse in dem Bereich haben mich so stark interessiert, da sich die mobilen Verhaltensmuster grundlegend von denen der stationären Computer unterscheiden.

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21. Flagbit E-Commerce Forum: Mobile Commerce

Smartphones bestimmen mehr und mehr unser tägliches Leben, unterstützen uns in der Suche nach Restaurants, ermöglichen die Kommunikation zwischen Kontinenten und ganz nebenbei kann man mit ihnen sogar telefonieren. Der Anteil der Personen, die das Smartphone auch als mobilen Zugang zum Internet verwenden, wächst ständig: Gemäß Statista stiegt der Anteil der deutschen Bevölkerung mit mobiler Internetnutzung im Jahr 2013 im Vergleich zu 2012 von 37% auf 51%. Wer nun glaubt, dass sich diese Entwicklung ausschließlich auf den Schultern der Jugend getragen wird, der irrt: selbst ein Drittel der Personen über 45 Jahren waren bereits 2013 mobile online, Tendenz stark steigend. Gemäß einer Prognose von eMarketer soll die Anzahl der mobilen Internetnutzer bis 2017 auf knapp drei Milliarden steigen.

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Enhanced E-Commerce Tracking

Googles Enhanced E-Commerce Tracking baut auf das Standard E-Commerce Tracking für Google Analytics auf. Es bietet erweiterte Funktionen, die die Analyse von Kaufprozessen im Onlineshop enorm steigern.

Neue Trackingmöglichkeiten

Erweiterte Analysefunktionen

Ist das Tracking einmal eingerichtet, erscheinen mehrere neue Kategorien im Google Analytics Konto unter der Kategorie „E-Commerce“. Folgende Tabs werden Sie dann neu finden:

  • Kaufanalyse
    • Kaufverhalten
    • Bezahlvorgang
  • Produktlistenleistung
  • Marketing
    • Interne Werbung
    • Bestellgutschein
    • Produktgutschein

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Google Updates: „Mobilegeddon“ gut überstanden und jetzt trotzdem Sichtbarkeit verloren?

Bereits 2013 wurde die richtige Konfiguration von mobilen Webseiten als Rankingfaktor für diese durch Google erklärt. Am 21.03.2015 war es dann soweit, Google führte das, monatelang weltweit angekündigte, Mobile-Friendly Update durch.  Im Wesentlichen handelte es sich dabei um die Überprüfung einer Webseite auf ihre mobile Bedienbarkeit und ob Smartphone-Nutzer ohne Probleme die auf der Seite angeforderten Inhalte schnell, lesbar und einfach erhalten. Seiten, die nicht mobil optimiert sind, sollen infolgedessen bei mobilen Suchanfragen nicht mehr gut ranken.

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Rückblick auf das 20. E-Commerce Forum bei Flagbit

Frauen und Männer unterscheiden sich – Dies ist im alltäglichen Leben keine bahnbrechende Erkenntnis. Im E-Commerce machen sich jedoch nur wenige Shop-Betreiber Gedanken, wie Nutzer geschlechtsspezifisch angesprochen werden können. Aktuell verbringen Frauen schon deutlich mehr Zeit in Online-Shops als Männer, allerdings sind die Warenkorbwerte von Frauen immer noch geringer. Generell steigt der Umsatzanteil von Frauen im E-Commerce aber stetig an. Damit verbunden ist ein enormes Umsatzpotential für Online-Shop-Betreiber.

Astrid Wunsch von der Agentur Triplesense Reply untersucht schon seit Jahren die Unterschiede beim Online-Kaufverhalten zwischen Männern und Frauen und wir hatten die Gelegenheit sie als Referentin für unser 20. E-Commerce-Forum gewinnen zu können.

Ihre Hypothese, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede in Ansprache, Kaufprozess und Produktdarstellung gibt, diese allerdings in vielen Online-Shops kaum Beachtung finden, legte sie in ihrer spannenden Präsentation dar. Während Männer überwiegend schnell an ihr Ziel kommen wollen, sind Frauen eher daran interessiert zu Stöbern und legen online wie offline mehr Wert auf das „Shopping-Erlebnis“.  So sind Merkzettel, Styleberatung und ausführliche narrative Produktbeschreibungen für Frauen wichtige Elemente.

Aktuell werden viele Online-Shops, laut Astrid Wunsch, eher den Shopping-Bedürfnissen von Männern gerecht, da der schnelle Weg zur Conversion präferiert wird. Suche, Filter, eindeutige Conversionspfade, sowie die reine Präsentation von Daten und Fakten sprechen die männliche Zielgruppe an. Daher seien Online-Shops im Moment eher „männlich“ geprägt. Dies hängt, nach Astrid Wunsch, auch damit zusammen, dass die Entscheider zum Großteil männlich sind. Generell sollten Online-Shops sich stärker an der Zielgruppe der Produkte orientieren und diesbezüglich die Produktpräsentation gestalten.

Nach der Präsentation von Astrid Wunsch wurde wie immer noch angeregt und kontrovers diskutiert und der Abend klang in lockerer Atmosphäre bei Snacks und Kaltgetränken aus..

Vielen Dank an die zahlreich erschienen Gäste, an die Referentin Astrid Wunsch für die sehr interessanten Anregungen und Denkanstöße und unserem Flagbit-Forum-Team für die Organisation.

Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen am 25.06. zum Thema „Mobile – Commerce“.

Die Präsentation von Frau Wunsch gibt es hier.

Das Video zum 20. E-Commerce Forum kann man hier anschauen.

Native Advertising – Das Mittel gegen Bannerblindheit?

Seit längerer Zeit macht der Begriff des Native Advertisings die Runde unter den Werbetreibenden. Zunächst in den USA diskutiert, rückt er nun auch nach und nach in die Köpfe deutscher Marketer vor. Aber was versteht man eigentlich darunter und welche Vorteile bietet es gegenüber der klassischen Bannerwerbung?

Beispiel für eine Native Advertising Anzeige

Partnerinhalt von focus.de

 

Was ist Native Advertising?

Als Native Advertising,  auch „Werbung im bekannten Umfeld“ genannt, bezeichnet man den Versuch durch ein Angebot von verschiedenen Inhalten, die Aufmerksamkeit eines  bzw. mehrerer Internetnutzer zu erlangen. Die Inhalte weisen dabei oft eine hohe Ähnlichkeit zum bereits bekannten Angebot auf. Die Kunst dabei ist es jedoch, diese so zu platzieren, dass sie primär nicht als Werbung wahrgenommen werden. Dabei soll bezahlte Werbung ihren aufdringlichen Charakter verlieren und für die Nutzer dennoch interessant bleiben.

 

Warum gibt es Native Advertising?

Viele Werbetreibende erleiden durch die sogenannte „Banner Blindheit“ gegenüber Werbeanzeigen im Internet, aber auch durch die Nutzung von Ad Blockern hohe Verluste. Des Weiteren  beeinflusst auch die rasante Verbreitung mobiler Endgeräte den Umgang mit Online Werbung. Oftmals sind die kleineren Bildschirme zu klein um klassische Banner optimal platzieren zu können. Diese müssen deshalb immer öfter außerhalb des sichtbaren Bereichs positioniert werden. Folglich generieren sie wesentlich weniger Einnahmen. Daher überrascht es nicht, dass nach einer unaufdringlichen Werbealternative gesucht wird, um dennoch die gewünschte Zielgruppe ansprechen zu können.

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Gender-Commerce-Expertin Astrid Wunsch beim 20. E-Commerce Forum

In Hinblick auf das 20. E-Commerce Forum am 07. Mai 2015, möchten wir heute unsere Gastreferentin Astrid Wunsch vorstellen. Sie ist Head of Human Experience Design bei Triplesense Reply in Frankfurt.

Astrid Wunsch – Head of Human Experience Design bei Triplesense Reply

Flagbit: Guten Tag Frau Wunsch :) Stellen Sie sich bitte kurz vor: Wie sind Sie in die digitale Branche gekommen?

Astrid Wunsch: Nachdem ich in den 1990ern über 4 Jahre in der klassischen Werbung gearbeitet hatte, wurde mir bewusst, dass Werbung immer eine sehr einseitige Kommunikation sein würde. Mir hat zu dem Zeitpunkt bereits die direkte Auseinandersetzung mit der Zielgruppe gefehlt. Deshalb bin ich im Jahr 2000 nach London gezogen und habe dort meine neue Heimat in den digitalen Medien gefunden – erst bei Syzygy, dann mit einer eigenen Agentur. Im Digitalbereich waren Interaktion und „gegenseitiges Kennenlernen“ endlich möglich. Durch die Daten, die man im Netz erheben kann, ist es machbar, sich ein ziemlich gutes Bild über die Bedürfnisse und Wünsche der Besucher von Webseiten zu machen und darauf konkret einzugehen.

Flagbit: Wann hatten Sie die ersten Berührungspunkte mit dem Thema „Gender Commerce“. Welche Gründe gibt es, dass Sie sich unter anderem auf dieses Thema spezialisiert haben?

Astrid Wunsch: Vor knapp drei Jahren habe ich mit meiner Kollegin Silke Berz, Creative Director UX bei Triplesense Reply, am Relaunch der Vorwerk-Webseite gearbeitet. Nach intensiver Analyse der damaligen Webseite ist uns aufgefallen, dass die Staubsaugergeräte auf der Webseite in ihrer Art der Vermarktung, Bild- und Informationsaufbereitung hauptsächlich an Männer gerichtet war, obwohl die Kunden von Vorwerk zu über 75% Frauen sind. Auf dem Portal ging es hauptsächlich um Nenndrehzahlen, Watt und andere kryptische technische Daten. So wurde gar nicht klar, was der Unterschied und der Vorteil der vielen Vorwerk-Staubsauger ist – das, was uns brennend interessiert hätte. Daraufhin haben wir recherchiert und angefangen, uns mit Gender Marketing zu beschäftigen. Aus diesen Erfahrungen haben wir Erkenntnisse für Webseiten und E-Shops abgeleitet, die es bis dato noch nicht gab.

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„Kein Such-Ergebnis“ – häufig unterschätzt

Wir sind von der Google-Suche verwöhnt, dass wir immer ein passendes Ergebnis finden. Von den vielen Online Shops da draußen wird mittlerweile dasselbe erwartet. Kunden die kein zufriedenstellendes Ergebnis angezeigt bekommen sind oft schnell weg. War es früher doch oft der Fall, dass eine leere Seite mit dem Hinweis „Kein Ergebnis zu Ihrer Suchanfrage gefunden“ angezeigt wurde, so hat sich dies heutzutage durch Searchengines wie Solr, Elasticsearch, Sphinx oder auch Suchanbieter wie FACT-Finder oder Findologic wesentlich gebessert.

Suchbegriff „kohle“ im oase-teichbau.de Online Shop

Wenn Sie Betreiber eines Magento Online Shops sind und mehrere Stores mit unterschiedlichen Produktgruppen haben, wird sich die Suche in einem Store in der Regel auf das Produktangebot dieses Stores begrenzen. Schade wenn Ihr Kunde gerade nach etwas sucht was Sie in Ihrem zweiten Store auch auf Lager haben. In so einem Fall wird leider auch heute noch zu häufig „Kein Ergebnis gefunden“ angezeigt.

Leider haben wir in der Praxis auch die Erfahrung gemacht dass irgendwelche Suchergebnisse, auch nicht die Lösung des Problems sind. Wenn der Kunde also nach „hosen“ in Ihrem Shop (der leider auf Sanitär ausgelegt ist) sucht und Sie dann Sanitärprodukte präsentieren ist dieser ebenfalls weg.

Bei jedem Suchanbieter oder bei jeder Searchengine steht und fällt eben alles mit der Konfiguration bzw. dem Feintuning der einzelnen Suchanfragen. Zu viele Ergebnisse überfrachten den Kunden, kein Ergebnis macht einen schlechten Eindruck und keine passenden Ergebnisse machen keine Lust weiter zu suchen.

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Magento – Übersetzungen in Javascript

Magento hat eine eingebaute Übersetzungsfunktion, welche es dem Entwickler erleichtert, Texte wie zum Beispiel für Button und co. für jedes Land, in dem der Shop präsent ist automatisch übersetzen zu lassen. Um eine neue Übersetzung hinzuzufügen sollte man zunächst die Übersetzungsdatei für die gewünschte Sprache erweitern. Die Übersetzungsdatei für deutsch ist unter dem Pfad app/design/frontend/mypackage/mytheme/locale/de_DE/translate.csv zu finden. Übersetzungsdateien sind wie folgt aufgebaut:

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Sobald die neue Übersetzung hinzugefügt wurde kann man nun in Templates, Blocks, Controller und Helper auf sie zugreifen.

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In  z.B. einem Model muss man zunächst einen Helper laden, über den man dann den Text übersetzen kann.

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Javascript – Erweitern von blankem Javascript

Javascript bietet eine Menge an nützlichen Funktionen. Bei sehr aufwendigen Anwendungsfällen, wie zum Beispiel bei den meisten Onlineshops werden diese Scripte jedoch schnell so umfangreich, dass kaum einer verstehen kann, welcher Teil des Codes welche Aufgaben übernimmt. Daher ist es sinnvoll bei langen und aufwendigen Codes, einige Aufgaben zusammenzufassen, welche sehr oft gemeinsam genutzt werden. Frameworks wie PrototypeJS und jQuery tun dies, indem sie Funktionen bündeln, um dem Entwickler viel Arbeit zu ersparen und den Quellcode übersichtlicher halten. Oft benötigt man jedoch für sein Projekt kein Framework, welches tausende Funktionen mitbringt und möchte daher eigene Funktionen erstellen. In diesem Beitrag geht es um folgende Möglichkeiten, blankes Javascript zu erweitern:

  • Funktionen
  • Objekte
  • Variablen
  • Frameworks benutzen
  • Blankes Javascript vs PrototypeJS

Funktionen

Funktionen können in internen und externen Javascripts erstellt werden. Jede Funktion hat einen eimaligen Namen und kann nicht überschrieben werden. Nachdem der Compiler des Browsers die Funktion initalisiert hat, ist sie global auf der Webseite sichtbar und kann anhand ihres Namens aufgerufen werden. An Funktionen können Variablen, sogenannte Paramete übergeben werden, welche dann in der Funktion verwendet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, Werte von der Funkion zurückzuliefern. Nutzt man Inline Scripte, welche beispielsweise auf den Klick auf einen Button reagieren, ist es sinnvoll eine Funktion aufzurufen, statt den Code in den HTML Tag zu verstauen.

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Beim Aufruf der Funktion validate wird die Variable this übergeben, welche die Referenz des Elementes input#username beinhaltet. Die Funktion kann diesen Wert nun nutzen, indem definiert wird, dass der erste Parameter in die Variable input geschrieben wird. Der Name der Variablen ist hier absolut unabhängig von dem Wert oder der Variablen, welche im Funktionsaufruf steht. Er kann frei gewählt werden. Der Parameter ist nur innerhalb der Funktion sichtbar.

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