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Flat Design aus der Sicht des Marketers

Flat Design war eines der „Buzzwords“ des letzten Jahres und wird sicherlich auch 2014 nicht aus den Mündern der Werbebranche verschwinden. Auch für das Online Marketing sind solche Designtrends interessant und sollten auf jeden Fall im Auge behalten werden. Im Folgenden will ich erklären, was Flat Design überhaupt ist und wie auch wir Marketing-Menschen daraus einen Nutzen ziehen können.

Flach isses, und was noch?

Der neue Designtrend zeichnet sich vor allem durch diese wesentlichen Merkmale aus:

  • Typografie als Gestaltungsmittel
  • Stark ausgeprägter Hierarchie in Größen und Farben
  • Verzicht auf Plastizität
  • Keine Schattierungen, um Vorder- und Hintergrund zu trennen.
  • Keine Texturen zur Nachahmung von Materialien.
  • Einfache, kräftige Farben zur Abgrenzung verschiedener Inhalte.
  • Schlichte Schriften mit klaren Konturen.
  • Einfache, aussagekräftige Illustrationen oder Bilder.
  • Strikte Trennung von Content und Navigation oder harmonische Verschmelzung der beiden.

Dies alles führt im Hinblick auf den technischen und gestalterischen Fortschritt im Bereich Webseitengestaltung dazu, dass wir aktuelle Webseiten mit 3 Attributen besetzen können:

  1. Ressourcenschonend:
    Das heißt, die Webseite wird auch mit einfacheren Smartphone-Prozessoren oder mobilen Datenverbindungen und Volumentarifen besser geladen.
  2. Flexibilität:
    Hochformate, Querformate, kleine und große Bildschirme, sowie verschiedene Auflösungen lassen sich viel besser ansprechen.
  3. Einfache Bedienung:
    Bedienungselemente lassen sich einfacher gestalten und platzieren.

Die Weiterentwicklung von HTML und CSS ergeben neue Möglichkeiten Webseiten zu gestalten. Zuerst ist da natürlich an Responsive Design zu denken, danach auch an Web- und Iconfonts, CSS-Gradients,- Transitions, und Borders.

Flat Design als Marketinginstrument

Durch die neuen Wege und Herangehensweisen eine Webseite zu gestalten, lassen sich meiner Meinung nach einige Vorteile aus dem Flat Design herausziehen:

Einfachere mobile Optimierung

Zum einen lassen sich Landingpages mit deutlich weniger Aufwand gestalten und erstellen, zum anderen per Responsive besser auf mobile Geräte übertragen. Auch Freunde von „Mobile First“ dürften mit Flat Design gut zurechtkommen.

CTAs und andere gestalterische Herausstellungen werden vereinfacht.

 

Nutzerführung (Streamlining/Tunneling, Fokussierung auf CTA etc.)

Durch die starke farbliche Abstufung des Flat Designs lassen sich auf Conversion-relevanten Seiten Dinge wie Nutzerführung deutlich einfacher umsetzen. Ebenso können überflüssige Elemente im Prozess aussortiert werden.

Der Besuchernutzen sollte wie bei allem im Vordergrund stehen, deshalb kann man sich 3 wichtige Fragen rund um das Thema Flat Design im Marketing stellen:

  1. Wie kann ich Barrieren zwischen dem Kunden und dem Produkt oder dem Service entfernen?
  2. Wie kann ich die Erfahrung meines Kunden auf meiner Plattform so verbessern, dass der Kunde sein Ziel schneller erreicht?
  3. Wie konsistent ist meine User Experience visuell, digital und verbal an Punkten, bei denen der Kunde auf mich trifft?

Fazit

Für den Bereich Marketing bietet Flat Design eine gute Möglichkeit sowohl die Erfahrung des Nutzers mit unserer Webseite, als auch monetäre Ziele wie Conversion Optimierung zu verbessern. Gleichzeitig sieht es auch wirklich gut aus.

(Quellen und weiterführende Beiträge: http://www.manx.de/flat-design-was-es-ist-warum-es-bleibt/; http://blog.checkdomain.de/allgemein/was-ist-flat-design/; http://de.wikipedia.org/wiki/Flat_Design; http://www.business2community.com/marketing/flat-design-approach-marketing-3-key-takeaways-0624783#!sfOhp; http://windows.microsoft.com/de-at/windows/home)

Simon Manz
Simon Manz ist E-Commerce Search Marketing Specialist der Flagbit GmbH & Co. KG. Als gelernter MediaDesigner übernimmt er Aufgaben in den Bereichen SEM (SEO und SEA), Content Management und Usability.

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