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Werkzeuge für Usability Optimierung: Mentale Modelle und mehr

Im Rahmen einer Usability Optimierung oder des User Centered Design Workflows für Weblösungen können verschiedene Werkzeuge eingesetzt werden die für verschiedene Aspekte wie zum Beispiel Zielgruppenfindung, Prototyping oder Nutzerverständnis behilflich sein können.

Mentale Modelle

Ein Mentales Modell ist der Gedankengang und die Vorstellung, wie ein bestimmtes Objekt funktioniert oder funktionieren sollte. Dabei basieren Mentale Modelle auf unvollständigen Informationen, Erfahrungen oder intuitiven Ansichten. Es ist durchaus möglich Mentale Modelle durch Training zu ändern, in dem man die Verhaltensweisen, die ein Nutzer mit einem bestimmten Objekt oder Produkt verbindet untrainiert.

Conceptual Model

Das Conceptual Model ist dem gedachten  und konzipierten Benutzungsmodell gleichzusetzen. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Conceptual Model und das mentale Modell des Benutzers identische zueinander sein müssen. Logischerweise müssen die Benutzer ein neues mentales Modell annehmen, wenn sich Conceptual Model und das mentale Modell nicht entsprechen. Daraus folgt das schon bei der Konzeption und Entwicklung das Conceptual Model und das mentale Modell aufeinander angepasst werden müssen.

Affordance

Der Begriffe Affordance im Sinne der Usability wurde von Don Norman geprägt. Der Begriff soll beschreiben Eigenschaften eines Objektes die als Angebote an den Nutzer wahrgenommen werden können. Sie fordern den Benutzer dazu auf das Objekt in irgendeiner Art und weise zu benutzen. Ein bestimmtes Objekt wie zum Beispiel ein Lautstärkeregler bringt eine natürliche Affordance mit sich  (Drehen).

Constraints

Constraints stellen das Gegenteil zu den Affordances dar, sie begrenzen die Möglichkeiten des Nutzers im positiven oder im negativen Sinne, denn Sie begrenzen die Möglichkeiten des Nutzers mit einem Objekt zu interagieren. Ein Constraint kann zwei Ziele verfolgen:

  1. Minimierung der Gedächtnisleistung
  2. Fehlervermeidung

Dabei gibt es vier verschiedene Arten: Physische, logische, semantische und kulturelle Constraints. Nachfolgend werden wir diese Arten von Constraints behandeln:

Physische Constraints

Wie der Name schon sagt begrenzen physische Constraints durch physische Gegenstände. Beispielsweiße durch einen Zaun an einer Klippe oder ein symmetrischer Autoschlüssel mit nur einer aktiven Seite.

Storyboards

Storyboards werden benutzt, wenn bisherige Beschreibungen zu allgemein zur Ableitung von Spezifikationen sind. Dafür sind grafische Detailbeschreibungen notwendig. Je Bild sollte entweder eine Anwendung im System, eine Interaktion mit anderen Personen, eine Interaktion mit anderen Systemen oder manuelles Handling beschrieben werden. Die Workflows und Sequenzen beschreiben den Prozess.

Storyboards sind bestenfalls in Kleingruppen zu erarbeiten um jeweilige spezifische Aufgabengebiete abzudecken. Zusätzlich ist zu beachten, dass das Storyboard aus der Sicht des Benutzers geschrieben wird.

Simon Manz
Simon Manz ist E-Commerce Search Marketing Specialist der Flagbit GmbH & Co. KG. Als gelernter MediaDesigner übernimmt er Aufgaben in den Bereichen SEM (SEO und SEA), Content Management und Usability.

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